Othmar Peer stammt aus dem österreichischen Mutters, das wiederum 5 km südlich von Innsbruck auf einem Mittelgebirgsplateau liegt. Der Tiroler lebt nach wie vor in seinem Geburtsort Mutters und ist seit frühester Jugend dem Sport „verfallen“.
Begonnen hat alles mit dem Rennrodelsport auf Naturbahnen (O-Ton: weil ich nichts anderes richtig konnte) , den er dann auch viele Jahre- später ausschließlich auf der Kunstbahn ausübte. Zahlreiche Landesmeistertitel und manche internationale Teilnahmen an Titelkämpfen begleiteten seinen Weg. Höhepunkt war die WM-Teilnahme 1987 in Innsbruck –Igls, in jenem Jahr also, wo die unvergleichlichen Karrieren des Georg Hackl (Silber im Doppelsitzer) und Markus Prock (Weltmeister im Einsitzer) begannen. Schon vorher erkannte man das Talent des Tirolers für die Moderation. Und so begann er auf der Olympiabob- und Rodelbahn in Innsbruck-Igls seine Laufbahn als Bahnsprecher.
Über ein Prominentenrennen entdeckte Othmar dann 1976 seine Liebe zum Radsport. Ab und zu bestritt er selbst ein Rennen, aber noch mehr reizte ihn das Flair von Radevents. Und erkannte, dass es hier an richtig guten Moderatoren mangelte. Die meisten waren nicht in der Lage, diese dynamische tolle Sportart so richtig auf das hungrige Publikum zu transferieren – das war nun sein Auftrag für die Zukunft. So kam es dann zu einer befruchtenden Symbiose, indem er weiterhin sportlich aktiv war und diese Erfahrung in die Moderation einbringen konnte.
Im Berufsleben konnte Othmar dann ab 1988 mit dem Bauspar- und Versicherungsanbieter Wüstenrot einen verlässlichen Arbeitgeber gewinnen (oder umgekehrt) war dort 10 Jahre lang als Organisationsleiter tätig, um sich dann aber in den letzten Jahren selbstständig zu machen, damit mehr Zeit für die Moderation und Betreuung der Wüstenrot- Kunden bleibt. Und diese „Doppelbelastung“ die er nicht als solche empfindet, sollte ihn noch einige Zeit begleiten, seine Motivation für beide Tätigkeiten wird auf alle Fälle noch für einige Jährchen anhalten.